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Schwarzwald - Mit Auto und BahnAchertalbahn

Die Achertalbahn

Leider musste auf Grund nicht mehr vorhandener Werkstattinfrastruktur der Dampfzugbetrieb auf der Achertalbahn eingestellt werden.

Der Achertäler-Eisenbahnverein e.V. bemüht sich, den Dampfzugbetrieb ab 2015 auf der Harmersbachtalbahn (Biberach - Oberharmersbach) mit Weiterführung einzelner Züge bis Gengenbach, wiederaufzunehmen. Mehr erfahren Sie auf der Seite des Vereins: www.achertaeler-eisenbahnverein.de.

Wie es früher war, können Sie weiter unten lesen. Wir hoffen, bald einen neuen Text über diesen Zug schreiben zu können.

Achertalbahn © TI Ottenhöfen
Achertalbahn © TI Ottenhöfen

Elf Kilometer lang ist die Strecke zwischen Achern am Rand der Oberrheinischen Tiefebene und Ottenhöfen im mittleren Schwarzwald. Zwischendrin liegt der Ort Kappelrodeck. Dort verkehrt ein Zug aus der Zeit der Jahrhundertwende mit einer kleinen Dampflok der Baureihe "Badenia". Er fährt von Mai bis Oktober an vielen Sonntagen durch die Weinberge und -gärten der Ortenau, vorbei an Burgen und Ruinen, an Mühlen und schmucken Dörfern.

Ausgangspunkt ist Achern an der Bundesbahnstrecke Karlsruhe - Offenburg. Die sonntäglichen Hobby-Züge stehen im Fahrplan der Deutschen Bahn; der Betrieb geht streng nach der Bahnhofsuhr vor sich. Denn auf dieser Strecke verkehren auch ganz normale Züge. Die allerdings werden von einer Privatbahn betrieben, der Südwestdeutschen Verkehrs-AG, und nur deshalb ist es möglich, daß auf diesen Schienen - abwechselnd mit hochmodernen Triebwagen - auch der alte, schöne Dampfbummelzug fahren darf. Sehr zur Verwunderung der vielen Autofahrer, die an den geschlossenen Schranken warten und erstaunt den rauchenden, fauchenden und pfeifenden Opa der Eisenbahngeschichte vorbeirattern sehen.

Alles im Zug und an den Stationen geht im Stil der Großeltern, aber doch sehr professionell vor sich. Heizer und Lokführer, Mitglieder des Achertäler Eisenbahnvereins und reine Amateure, haben zahllose Prüfungen hinter sich, die ihnen vermutlich erlauben würden, auch den Orientexpreß zu fahren.

"Bitte einsteigen!" ruft der uniformierte Schaffner. Und der Fahrdienstleiter pfeift den Zug ab - wie einst, als Lichtsignale noch neumodisches Zeug waren.

Über Oberachern und den Haltepunkt Bindfadenfabrik geht es in die Weinbaugemeinde Kappelrodeck, wo die "Hex vom Dasenstein" nicht nur eine berühmte Sagengestalt, sondern auch ein hervorragender Wein ist. Der wird Im Büffetwagen des Dampfzuges ausgeschenkt. Die Weinlagen am Dasenstein ziehen währenddessen links vorbei.

Ab Furschenbach führt die Bahnstrecke an der rauschenden Acher entlang, das Tal wird enger und die gute alte Badenia muß mächtig schnaufen, um die Steigung zu bewältigen. Rechts sieht man eine der vielbesungenen Mühlen im Schwarzwäldertal liegen, die Rainbauermühle. Dann ist die Endstation Ottenhöfen erreicht. Und der Zug hat auf seinen elf Kilometern einen Höhenunterschied von 155 Metern geschafft.

Zwei Tourenvorschläge für eine abwechslungsreiche Entdeckung des Schwarzwaldes.

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